
Kartons und Kisten wirken wie einfache Produkte beim Transport. Dennoch gehören diese Handgriffe in vielen Lagern, Verteilzentren und Produktionsumgebungen zu den häufigsten Formen körperlicher Belastung. Da Mitarbeiter diese Tätigkeiten täglich ausführen, wird die Auswirkung oft unterschätzt. Gerade die Kombination aus Gewicht, Häufigkeit und Wiederholung kann zu körperlichen Beschwerden, Zeitverlust und ineffizienten Prozessen führen. Die Frage ist daher nicht nur, wie Sie Kartons und Kisten sicher bewegen, sondern auch, wie Sie dies auf eine Weise tun, die Mitarbeiter gesund hält und zu einer höheren Produktivität beiträgt.
Viele Unternehmen konzentrieren sich bei körperlicher Belastung auf schwere Produkte, während gerade leichtere Lasten für Probleme sorgen können.
Woran liegt das?
Weil Kartons und Kisten:
Es ist genau diese Wiederholung, die das Risiko erhöht. Laut TNO kann körperliche Belastung durch Heben, Tragen, repetitive Handlungen und ungünstige Arbeitshaltungen entstehen.
Ergonomisches Heben bedeutet, dass ein Mitarbeiter bei der Ausführung von Arbeiten so wenig körperliche Belastung wie möglich erfährt.
Wichtige Grundprinzipien sind:
In der Praxis zeigt sich jedoch, dass eine gute Hebetechnik allein nicht immer ausreicht.
Ein Hebevorgang wird ineffizient, wenn Mitarbeiter:
Das mag nach einem kleinen Unterschied klingen, aber wenn ein Vorgang hunderte Male am Tag vorkommt, summiert sich der Zeitverlust schnell.
Deshalb achten immer mehr Unternehmen nicht nur auf Sicherheit, sondern auch auf Effizienz.
Wenn Kartons und Kisten regelmäßig verarbeitet werden, kann eine Hebehilfe dazu beitragen, sowohl die körperliche Belastung als auch die Anzahl der Arbeitsschritte zu reduzieren.
Eine Hebelösung kann dazu beitragen:
Darüber hinaus sorgt ein ergonomisch gestalteter Prozess oft für mehr Einheitlichkeit bei der Arbeitsausführung.
Erkennen Sie eine oder mehrere der folgenden Situationen wieder?
Körperliche Beschwerden sind oft ein erstes Anzeichen dafür, dass die Belastung zu hoch ist.
Jeder zusätzliche Handgriff kostet Zeit und Energie.
Dies erhöht das Risiko für eine ungünstige Körperhaltung.
Das schränkt Flexibilität und Kapazität ein.
Dies kann auf einen Prozess hindeuten, der unnötig belastend gestaltet ist.
Manchmal herrscht die Vorstellung, dass Ergonomie vor allem auf Komfort abzielt.
In Wirklichkeit haben Ergonomie und Produktivität viel gemeinsam.
Ein Mitarbeiter, der:
kann Aufgaben oft länger, konstanter und effizienter ausführen.
Deshalb achten viele Unternehmen heutzutage nicht nur auf die Risikominimierung, sondern auch darauf, wie Arbeitsprozesse intelligenter gestaltet werden können.
Möchten Sie schnell beurteilen, ob es Verbesserungspotenzial gibt?
Stellen Sie sich dann die folgenden Fragen:
Je öfter Sie mit „Ja“ antworten, desto wahrscheinlicher ist es, dass eine ergonomische Verbesserung oder eine Hebelösung für Sie interessant sein könnte.
Kartons und Kisten mögen auf den ersten Blick einfach zu bewegen sein, doch gerade die Kombination aus Gewicht, Häufigkeit und Wiederholung macht diese Tätigkeiten körperlich belastend.
Durch eine kritische Betrachtung von Arbeitshöhen, Laufwegen, Arbeitsmethoden und Hilfsmitteln können Unternehmen sowohl die Sicherheit als auch die Produktivität steigern.
Die Frage lautet daher nicht nur:
Wie heben wir Kartons und Kisten sicher?
Sondern auch:
Wie stellen wir sicher, dass Mitarbeiter diese Arbeit über Jahre hinweg gesund und effizient ausführen können?